• Graffiti in türkischer Sprache mit nicht-standardisierter Orthografie.
• Die absichtliche oder tolerierte orthografische Variation verweist auf informelle, nicht-institutionelle Sprachverwendung im öffentlichen Raum.
• Die teilweise visuelle Zensur (Sternchen in „annesi“) deutet auf eine spielerische oder expressive Modifikation des Ausdrucks hin.
• Es handelt sich um eine Form von vernakulärer Mehrsprachigkeit, bei der migrantische Sprachen außerhalb institutioneller Kontexte sichtbar werden.
• Gleichzeitig zeigt das Beispiel sprachliche Aneignung des urbanen Raums durch nicht-dominante Sprechergruppen.
• Typ: Informelle, nicht-institutionelle, expressive Beschriftung (Graffiti).
Visible Turkish
134465
Pia B.
Deutschland
München
—
134721
nwb
Germany
München
—
12865
Deutschland
München
Eine Reihe von gekachelten Fassaden, gestaltet von Hans Eska
TypeWalk
89665
Deutschland
München
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VM-MUC (tur)
155457
Deutschland
München
• Das Schild richtet sich an internationale Besucher und Kund:innen in einem urbanen, kommerziellen Kontext.
• Es kombiniert eine deutsch dominierte Hauptinformation mit einem erweiterten multilingualen Repertoire (u. a. Englisch, Russisch, Arabisch, Chinesisch, Türkisch, Griechisch).
• Die Mehrsprachigkeit ist primär funktional und basiert auf der visuellen Wiedererkennbarkeit eines Schlüsselbegriffs („Eczane / Pharmacy / Аптека“), nicht auf vollständiger Übersetzung.
• Gleichzeitig zeigt sich eine Form von symbolischer Mehrsprachigkeit, da Sprachen über Flaggen indexikalisiert und nicht immer sprachlich präzise repräsentiert werden.
• Das Schild illustriert damit die Spannung zwischen funktionaler Zugänglichkeit und symbolischer Inklusion in der urbanen Sprachlandschaft.
• Typ: Kommerzielle, informations- und serviceorientierte Beschilderung.