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155545
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ravzaaydin
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Almanya
München
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Das Zeichen richtet sich gezielt an religiös geprägte, migrantische bzw. diasporische Gemeinschaften und stellt eine Top-down-Initiative im urbanen öffentlichen Raum dar. Es bezeichnet eine expressive, religiöse sowie symbolisch-performative Funktion und kann dem Typ temporäre, festbezogene öffentliche Beschilderung zugeordnet werden. Verwendet werden mehrere Sprachen und Varietäten, darunter Türkisch, Arabisch, Kurdisch (Kurmancî), Somali sowie Englisch, die teilweise in unterschiedlichen Schriften realisiert sind. Auffällig ist dabei die Abwesenheit des Deutschen, obwohl sich das Zeichen im deutschsprachigen Kontext befindet, was auf eine gezielte Adressierung spezifischer Communities statt einer allgemeinen Öffentlichkeit hinweist. Die sprachliche Auswahl umfasst nicht nur global verbreitete Sprachen, sondern auch diasporische Sprachen und verweist damit auf einen superdiversen urbanen Kontext. Hinsichtlich der Materialität und des Modus handelt es sich um eine temporäre Lichtinstallation auf der Fassade eines historischen Gebäudes. Die verwendeten Schriften variieren je nach Sprache (u. a. lateinisch und arabisch) und unterstreichen die visuelle Inszenierung von Mehrsprachigkeit als Marker von Zugehörigkeit, Sichtbarkeit und Inklusion im öffentlichen Raum.
English:
The sign is specifically directed at religiously shaped migrant and diasporic communities and represents a top-down initiative in the urban public space. It denotes an expressive, religious, and symbolically performative function and can be classified as temporary, event-related public signage. Multiple languages and varieties are used, including Turkish, Arabic, Kurdish (Kurmancî), Somali, and English, some of which are rendered in different scripts. Notably, German is absent despite the sign being located in a German-speaking context, which indicates a targeted address to specific communities rather than the general public. The linguistic selection goes beyond globally widespread languages and includes diasporic languages, pointing to a superdiverse urban environment. In terms of materiality and mode, it consists of a temporary light installation on the façade of a historic building. The scripts vary depending on the language (including Latin and Arabic), reinforcing the visual staging of multilingualism as a marker of belonging, visibility, and inclusion in public space.
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Visible Turkish
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