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Deutschland
München
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Deutsch
Das Zeichen richtet sich an ein breites öffentliches Publikum und stellt eine Top-down-Initiative einer religiösen Organisation (DITIB) dar. Es bezeichnet eine informative sowie institutionell-identifizierende Funktion und kann dem Typ institutionelle Beschilderung zugeordnet werden. Verwendet werden Deutsch („Türkisch Islamische Gemeinde e.V.“) sowie ein türkisch geprägter Eigenname („Mehmed Akif Camii“), wodurch eine spezifische Form institutioneller Mehrsprachigkeit entsteht. Deutsch fungiert als offizielle und rechtlich-administrative Sprache der Institution im deutschen Kontext, während der türkische Bestandteil primär identitätsstiftend wirkt und die religiös-kulturelle Zugehörigkeit markiert. Auffällig ist die Verwendung einer historisch-osmanisch anmutenden Namensform („Mehmed“ statt „Mehmet“), die eine symbolische Verbindung zu religiös-kultureller Tradition herstellt. Hinsichtlich der Materialität und des Modus handelt es sich um ein fest installiertes Schild an einer Gebäudestruktur (Briefkasten/Haustafel). Die verwendete Schrift ist lateinisch; orthographische Besonderheiten sind weniger funktional als vielmehr symbolisch motiviert und verweisen auf eine bewusste stilistische Wahl im Spannungsfeld von Sprache und Tradition.
English
The sign is directed at a broad public audience and represents a top-down initiative by a religious organization (DITIB). It denotes an informational and institutionally identificatory function and can be classified as institutional signage. The languages used include German (“Türkisch Islamische Gemeinde e.V.”) and a Turkish-derived proper name (“Mehmed Akif Camii”), resulting in a specific form of institutional multilingualism. German functions as the official and administrative language within the German context, while the Turkish element primarily serves as an identity marker, signaling religious and cultural affiliation. Notably, the use of the historically Ottoman-influenced name form (“Mehmed” instead of “Mehmet”) establishes a symbolic connection to religious-cultural tradition. In terms of materiality and mode, it consists of a fixed sign attached to a building structure (mailbox/entrance panel). The script used is Latin; orthographic features are less functional and rather symbolically motivated, reflecting a deliberate stylistic choice at the intersection of language and tradition.
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Visible Turkish
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156119
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Deutschland
München
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Deutsch
Das Zeichen richtet sich primär an türkischsprachige Gemeindemitglieder und stellt eine Top-down-Initiative einer religiös-institutionellen Autorität (Diyanet) dar. Es bezeichnet eine regulatorische sowie religiös-normative Funktion und kann dem Typ institutionelle Verhaltens- bzw. Verbotsbeschilderung zugeordnet werden. Verwendet wird ausschließlich Türkisch („Lütfen dilencilere para vermeyin …“), wodurch eine gezielte Ansprache einer spezifischen sprachlich-religiösen Gemeinschaft erfolgt. Auffällig ist die starke moralisch-religiöse Rahmung der Botschaft, indem das Verhalten nicht nur reguliert, sondern explizit religiös bewertet wird („haramdır“), wodurch normative Autorität über religiöse Legitimation hergestellt wird. Hinsichtlich der Materialität und des Modus handelt es sich um ein gedrucktes, fest angebrachtes Schild im institutionellen Kontext. Die verwendete Schrift ist lateinisch; orthographische Abweichungen sind nicht zentral, vielmehr steht die diskursive Struktur im Vordergrund, die religiöse Argumentation mit Verhaltensregulierung verknüpft.
English
The sign is primarily directed at Turkish-speaking community members and represents a top-down initiative by a religious institutional authority (Diyanet). It denotes a regulatory as well as religious-normative function and can be classified as institutional behavioral or prohibition signage. The language used is exclusively Turkish (“Please do not give money to beggars …”), resulting in a targeted address to a specific linguistic and religious community. Notably, the message is strongly framed in moral and religious terms, as the behavior is not only regulated but explicitly evaluated through religious judgment (“haram”), thereby establishing normative authority through religious legitimation. In terms of materiality and mode, it consists of a printed, fixed sign in an institutional setting. The script used is Latin; orthographic features are not central here, as the discursive structure foregrounds the link between religious reasoning and behavioral regulation.
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Visible Turkish
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156118
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Deutschland
München
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Deutsch:
Das Zeichen richtet sich an ein mehrsprachiges, international zusammengesetztes Publikum von Besucher:innen einer religiösen oder gemeinschaftlichen Einrichtung und stellt eine Top-down-Initiative einer institutionellen Autorität dar. Es bezeichnet eine primär regulative sowie informative Funktion und kann dem Typ funktionaler, verhaltensbezogener Beschilderung zugeordnet werden. Verwendet werden mehrere Sprachen – Türkisch („Kapının daima kapalı kalması önemle rica olunur.“), Deutsch („Die Tür soll immer geschlossen bleiben.“), Englisch („The door should remain closed at all times.“), Arabisch sowie Französisch („La porte doit rester fermée en permanence“) – die in klar getrennten, inhaltlich äquivalenten Abschnitten präsentiert werden. Diese parallele Mehrsprachigkeit ist funktional organisiert und weist keine starke Hierarchisierung auf, wobei die Positionierung des Türkischen an erster Stelle auf eine primäre Orientierung an einer türkischsprachigen Gemeinschaft hinweist.
Die Sprachen erfüllen eine eindeutig regulative Funktion, indem sie eine konkrete Verhaltensnorm (Tür geschlossen halten) kommunizieren, und tragen zugleich zur inklusiven Ansprache unterschiedlicher Sprachgruppen bei. Visuell wird die Mehrsprachigkeit durch nationale Flaggen strukturiert, die als Orientierungshilfen dienen und die Zuordnung der jeweiligen Sprachabschnitte erleichtern. Die Gestaltung ist schlicht und funktional, mit klarer Segmentierung und gut lesbarer Typografie ohne dekorative Elemente.
Hinsichtlich der Materialität und des Modus handelt es sich um ein gedrucktes, laminiertes und im Innen- oder Eingangsbereich angebrachtes Informationsschild. Die verwendeten Schriften umfassen das lateinische Alphabet (für Türkisch, Deutsch, Englisch und Französisch) sowie die arabische Schrift. Orthographisch sind die Texte standardisiert und folgen den jeweiligen sprachlichen Normen ohne auffällige Abweichungen.
English:
The sign is directed at a multilingual, internationally composed audience of visitors to a religious or community institution and represents a top-down initiative by an institutional authority. It denotes a primarily regulatory and informational function and can be classified as functional, behavior-related signage. Multiple languages are used—Turkish (“Kapının daima kapalı kalması önemle rica olunur.”), German (“Die Tür soll immer geschlossen bleiben.”), English (“The door should remain closed at all times.”), Arabic, and French (“La porte doit rester fermée en permanence”)—presented in clearly separated but semantically equivalent sections. This parallel multilingualism is functionally organized and shows no strong hierarchy, although the placement of Turkish in the first position indicates a primary orientation toward a Turkish-speaking community.
The languages serve a clearly regulatory function by communicating a specific behavioral norm (keeping the door closed), while also enabling inclusive communication across different linguistic groups. Visually, multilingualism is structured through national flags, which function as orientation markers and facilitate the identification of each language section. The design is simple and functional, with clear segmentation and highly legible typography without decorative elements.
In terms of materiality and mode, it is a printed, laminated sign placed in an indoor or entrance area. The scripts used include the Latin alphabet (for Turkish, German, English, and French) and Arabic script. Orthography follows standard conventions in each language without notable deviations.
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Visible Turkish
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156117
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Deutschland
München
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Deutsch:
Das Zeichen richtet sich an ein mehrsprachiges, international zusammengesetztes Publikum von Besucher:innen einer religiösen Einrichtung und stellt eine Top-down-Initiative einer institutionellen Autorität (DITIB-Moschee) dar. Es bezeichnet eine primär informative sowie institutionelle Funktion und kann dem Typ funktionaler, organisatorischer und identitätsbezogener Beschilderung zugeordnet werden. Verwendet werden mehrere Sprachen – Türkisch („DİTİB Mehmet Akif Camimiz, her akşam yatsı namazı sonrasında kapatılmaktadır.“), Deutsch („Unsere DİTİB Mehmet Akif Moschee wird jeden Abend nach dem Ischagebet geschlossen.“), Englisch („Our DİTİB Mehmet Akif Mosque closes each evening after the Isha prayer.“) sowie Arabisch –, die in klar getrennten, jedoch inhaltlich äquivalenten Abschnitten präsentiert werden. Diese parallele Mehrsprachigkeit ist funktional organisiert und weist keine starke Hierarchisierung auf, signalisiert jedoch durch die Reihenfolge (beginnend mit Türkisch) eine primäre Ausrichtung an einer türkischsprachigen Gemeinschaft.
Die Sprachen erfüllen eine klar informative Funktion (Öffnungszeiten bzw. Schließzeiten der Moschee), tragen jedoch zugleich zur inklusiven Ansprache unterschiedlicher sprachlicher Gruppen bei und haben damit auch eine identitätsstiftende Dimension. Visuell wird die Mehrsprachigkeit durch nationale Flaggen strukturiert, die als Orientierungshilfen fungieren. Zusätzlich unterstützen einfache ikonische Darstellungen (Moscheesymbol) die thematische Einordnung. Die Gestaltung ist übersichtlich und formal, mit klarer Segmentierung der einzelnen Sprachabschnitte.
Hinsichtlich der Materialität und des Modus handelt es sich um ein gedrucktes, im öffentlichen bzw. halböffentlichen Raum angebrachtes Informationsschild. Die verwendeten Schriften umfassen das lateinische Alphabet (für Türkisch, Deutsch und Englisch) sowie die arabische Schrift. Orthographisch sind die Texte standardisiert, wobei kleinere Abweichungen (z. B. „aloses“ statt „closes“) auf mögliche nicht-professionelle Erstellung hinweisen können.
English:
The sign is directed at a multilingual, internationally composed audience of visitors to a religious institution and represents a top-down initiative by an institutional authority (a DITIB mosque). It denotes a primarily informational and institutional function and can be classified as functional, organizational, and identity-related signage. Multiple languages are used—Turkish (“DİTİB Mehmet Akif Camimiz, her akşam yatsı namazı sonrasında kapatılmaktadır.”), German (“Unsere DİTİB Mehmet Akif Moschee wird jeden Abend nach dem Ischagebet geschlossen.”), English (“Our DİTİB Mehmet Akif Mosque closes each evening after the Isha prayer.”), and Arabic—presented in clearly separated but semantically equivalent sections. This parallel multilingualism is functionally organized and shows no strong hierarchy, although the order (starting with Turkish) suggests a primary orientation toward a Turkish-speaking community.
The languages serve a clearly informational purpose (opening/closing times of the mosque) while also enabling inclusive communication across different linguistic groups, thereby contributing to identity construction. Visually, multilingualism is structured through national flags, which function as orientation markers. Simple iconic representations (mosque symbol) further support thematic understanding. The layout is clear and formal, with distinct segmentation of the language sections.
In terms of materiality and mode, it is a printed informational sign placed in a public or semi-public space. The scripts used include the Latin alphabet (for Turkish, German, and English) and Arabic script. Orthography is generally standardized, although minor deviations (e.g., “aloses” instead of “closes”) suggest possible non-professional production.
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Visible Turkish
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156116
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Deutschland
München
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Deutsch:
• Das Zeichen richtet sich primär an türkischsprachige Besucher:innen einer religiösen Einrichtung und stellt eine Top-down-Initiative einer institutionellen, vermutlich moscheebezogenen Autorität dar.
• Es bezeichnet eine regulative sowie zugleich moralisch-normative Funktion und kann dem Typ sicherheits- und verhaltensbezogene, institutionelle Beschilderung zugeordnet werden.
• Verwendet wird ausschließlich Türkisch („Temizlik imandandır; cami önü de bunun aynasıdır.“; „Lütfen cami alanın içinde sigara içmeyin!“), wodurch eine klare sprachliche Ausrichtung auf eine türkischsprachige Gemeinschaft erkennbar ist. Inhaltlich verbindet der Text eine religiös fundierte Norm („Sauberkeit ist Teil des Glaubens“) mit einer konkreten Verhaltensanweisung (Rauchverbot), wodurch die Regel nicht nur funktional, sondern auch religiös legitimiert wird.
• Visuell wird die sprachliche Botschaft durch ein standardisiertes Piktogramm eines durchgestrichenen Zigarettensymbols ergänzt, das das Rauchverbot eindeutig und sprachunabhängig kommuniziert. Die Gestaltung kombiniert funktionale Klarheit mit dekorativen Elementen (ornamentales Motiv am unteren Rand), was auf eine Verbindung von institutioneller Ordnung und kulturell-religiöser Ästhetik hinweist. Die Hervorhebung zentraler Textteile (z. B. „Sigara içmeyin!“) durch größere Schrift verstärkt die imperative Wirkung. Hinsichtlich der Materialität und des Modus handelt es sich um ein gedrucktes, fest angebrachtes Schild im Außenbereich einer religiösen Einrichtung.
• Die verwendete Schrift ist lateinisch und orthographisch standardisiert, inklusive diakritischer Zeichen des Türkischen.
English:
• The sign is primarily directed at Turkish-speaking visitors of a religious institution and represents a top-down initiative by an institutional authority, most likely associated with a mosque.
• It denotes a regulatory as well as moral-normative function and can be classified as safety- and behavior-related institutional signage.
• The language used is exclusively Turkish (“Temizlik imandandır; cami önü de bunun aynasıdır.”; “Lütfen cami alanın içinde sigara içmeyin!”), indicating a clear orientation toward a Turkish-speaking community. Content-wise, the text combines a religiously grounded norm (“Cleanliness is part of faith”) with a concrete behavioral instruction (no smoking), thereby legitimizing the rule not only functionally but also religiously.
• Visually, the linguistic message is reinforced by a standardized pictogram of a crossed-out cigarette, clearly communicating the smoking ban independently of language. The design combines functional clarity with decorative elements (ornamental motif at the bottom), suggesting a link between institutional order and cultural-religious aesthetics. The emphasis on key parts of the text (e.g., “Sigara içmeyin!”) through larger font size strengthens its imperative force. In terms of materiality and mode, it is a printed sign permanently installed in the outdoor area of a religious institution.
• The script used is Latin and follows standard orthography, including Turkish diacritics.
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Visible Turkish
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156115
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Deutschland
München
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Deutsch:
• Das Zeichen richtet sich an sowohl deutschsprachige als auch türkischsprachige Nutzer:innen des Gebäudes und stellt eine Top-down-Initiative einer institutionellen oder privaten Einrichtung dar.
• Es bezeichnet eine primär informative sowie regulative Funktion und kann dem Typ sicherheitsbezogene, funktionale Beschilderung zugeordnet werden.
• Verwendet werden Deutsch („Achtung! Dieses Gebäude wird videoüberwacht!“) und Türkisch („Dikkat! Bu bina kamera ile izlenmektedir.“) in paralleler, inhaltlich äquivalenter Anordnung, wodurch eine klare zweisprachige Kommunikation ohne erkennbare Hierarchisierung entsteht. Beide Sprachen erfüllen dieselbe Warn- und Informationsfunktion und gewährleisten Zugänglichkeit für unterschiedliche Sprachgruppen.
• Visuell wird die sprachliche Botschaft durch ein standardisiertes Piktogramm einer Überwachungskamera ergänzt, das die Bedeutung unmittelbar unterstützt und sprachunabhängig verständlich macht. Die Gestaltung ist formal und normorientiert: schwarze Schrift und Symbole auf weißem Hintergrund mit klaren Rahmen und Hervorhebung der Warnwörter („Achtung!“, „Dikkat!“) in Großbuchstaben. Hinsichtlich der Materialität und des Modus handelt es sich um gedruckte, fest angebrachte Schilder im Innen- oder Außenbereich eines Gebäudes.
• Die verwendete Schrift ist lateinisch und orthographisch standardisiert, ohne Abweichungen.
English:
• The sign is directed at both German-speaking and Turkish-speaking users of the building and represents a top-down initiative by an institutional or private entity.
• It denotes a primarily informational and regulatory function and can be classified as safety-related, functional signage.
• The languages used are German (“Achtung! Dieses Gebäude wird videoüberwacht!”) and Turkish (“Dikkat! Bu bina kamera ile izlenmektedir.”), arranged in a parallel and semantically equivalent manner, resulting in clear bilingual communication without visible hierarchy. Both languages serve the same warning and informational function, ensuring accessibility for different language groups.
• Visually, the linguistic message is reinforced by a standardized pictogram of a surveillance camera, which supports comprehension and conveys meaning independently of language. The design is formal and standardized: black text and symbols on a white background with clear framing and emphasis on the warning words (“Achtung!”, “Dikkat!”) in uppercase. In terms of materiality and mode, it consists of printed signs permanently attached in the interior or exterior of a building.
• The script used is Latin and follows standard orthography without deviations.
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Visible Turkish
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156114
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Deutschland
München
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Deutsch:
• Das Zeichen richtet sich primär an türkischsprachige sowie lokal eingebundene Gemeindemitglieder und stellt eine Top-down-Initiative einer religiösen Institution dar.
• Es bezeichnet eine informative, institutionelle sowie identitätsbezogene Funktion und kann dem Typ funktionaler und institutioneller Beschilderung zugeordnet werden.
• Verwendet wird überwiegend Türkisch („Mehmet Akif Camii“, „Kültür Merkezi“), ergänzt durch deutsche Elemente („Moosacher Str. 22“, „80809 München“), wodurch eine zweisprachige, jedoch funktional differenzierte Kommunikationsstrategie sichtbar wird. Türkisch fungiert als dominante Sprache der institutionellen und identitätsstiftenden Benennung (Moschee und Kulturzentrum), während Deutsch für lokal-administrative Informationen wie Adresse und Verortung eingesetzt wird. Diese Sprachverteilung verweist auf eine Einbettung der Institution in einen deutschsprachigen urbanen Kontext bei gleichzeitiger Orientierung an einer türkischsprachigen Gemeinschaft.
• Visuell zeichnet sich das Schild durch eine klare, formale Gestaltung mit großen, metallisch wirkenden Buchstaben auf dunklem Hintergrund aus, was Seriosität und institutionelle Stabilität signalisiert. Die Verwendung von Großbuchstaben verstärkt die Sichtbarkeit und Autorität der Beschriftung.
• Hinsichtlich der Materialität und des Modus handelt es sich um ein fest installiertes, hochwertig gestaltetes Schild im Außenbereich eines Gebäudes. Die verwendete Schrift ist lateinisch und orthographisch standardisiert, ohne erkennbare Abweichungen.
English:
• The sign is primarily directed at Turkish-speaking as well as locally embedded community members and represents a top-down initiative by a religious institution.
• It denotes an informational, institutional, and identity-related function and can be classified as functional and institutional signage.
• The language used is predominantly Turkish (“Mehmet Akif Camii,” “Kültür Merkezi”), supplemented by German elements (“Moosacher Str. 22,” “80809 München”), resulting in a bilingual but functionally differentiated communication strategy. Turkish functions as the dominant language for institutional naming and identity construction (mosque and cultural center), while German is used for local administrative information such as address and spatial orientation. This distribution reflects the institution’s integration into a German-speaking urban context while maintaining a clear orientation toward a Turkish-speaking community.
• Visually, the sign features a clear, formal design with large, metallic-looking letters on a dark background, conveying seriousness and institutional stability. The use of uppercase lettering enhances visibility and authority.
• In terms of materiality and mode, it is a permanently installed, high-quality sign located on the exterior of a building. The script used is Latin and follows standard orthography without noticeable deviations.
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Visible Turkish
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156113
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Deutschland
München
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Deutsch:
• Die Aufschrift richtet sich an ein breites, nicht näher spezifiziertes Publikum im öffentlichen Raum und stellt eine informelle, bottom-up produzierte Botschaft dar, die vermutlich aus individueller Initiative hervorgegangen ist.
• Es handelt sich um Graffiti mit einer primär expressiven und reflexiven Funktion und kann dem Typ nicht-institutioneller, spontaner Beschriftung zugeordnet werden.
• Der verwendete Text ist Türkisch („Hayat niye kısa“ – „Warum ist das Leben kurz?“) und formuliert eine existenzielle, beinahe philosophische Frage. Türkisch fungiert hier als Medium persönlicher oder gruppenbezogener Selbstartikulation, ohne klar definierte adressierte Zielgruppe.
• Visuell ist die Aufschrift in schwarzer Sprühfarbe auf einer strukturierten Gebäudeecke angebracht; der helle, pastellfarbene Hintergrund erzeugt einen starken Kontrast und erhöht die Sichtbarkeit. Weitere visuelle Symbole fehlen, wodurch die sprachliche Botschaft im Zentrum steht.
• Hinsichtlich der Materialität handelt es sich um direkt auf die Wand gesprühtes Graffiti im urbanen Raum.
• Die Schrift basiert auf dem lateinischen Alphabet und zeigt typische Merkmale improvisierter Ausführung wie ungleichmäßige Linienführung und variierende Buchstabengrößen.
English:
• The inscription is directed at a broad, unspecified audience in public space and represents an informal, bottom-up message likely created through individual initiative.
• It is a piece of graffiti with a primarily expressive and reflective function and can be classified as non-institutional, spontaneous signage.
• The text is in Turkish (“Hayat niye kısa” – “Why is life short?”) and formulates an existential, almost philosophical question. Turkish functions here as a medium of personal or group-based self-expression without a clearly defined target audience.
• Visually, the inscription is applied in black spray paint on the textured corner of a building; the light pastel background creates strong contrast and enhances visibility. No additional visual symbols are present, placing full emphasis on the linguistic message.
• In terms of materiality, it is graffiti sprayed directly onto a wall in an urban environment.
• The script is Latin, with typical features of improvised execution such as uneven lines and varying letter sizes.
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Visible Turkish
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156107
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Francesco Magnelli
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Italy
Gravedona
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156106
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España
Madrid
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156101
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Schmoeckie
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Deutschland
Duisburg
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156100
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Estados Unidos
Austin
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156099
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Estados Unidos
Austin
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Estados Unidos
Austin
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Estados Unidos
Austin
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Estados Unidos
Austin
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Estados Unidos
Austin
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156094
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Estados Unidos
Austin
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156093
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Estados Unidos
Austin
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156092
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Estados Unidos
Austin
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